Nationalpark Bayerischer Wald
"Natur, Natur sein lassen" ist das Motto im Nationalpark Bayerischer Wald, der als ältester Nationalpark Deutschlands 2010 sein 40-jähriges Bestehen feierte. Ohne Einfluss des Menschen entsteht hier im Herzen des Bayerischen Waldes eine neue "Waldwildnis".
Im Nationalparkzentrum Falkenstein im Nachbarort Ludwigsthal informiert das „Haus zur Wildnis“ über die vielfältige Arbeit und die Philosophie des Nationalparks. Ein schönes Tierfreigelände mit Wildpferden, Urrindern, Wölfen und den scheuen Luchsen sowie eine nachgebaute Eiszeithöhle sind angegliedert und laden zu einem ausgedehnten Spaziergang mit der ganzen Familie ein.
Zum Angebot des Nationalparks Bayerischer Wald gehören eine Vielzahl wunderschöner Wanderwege durch die unberührte Naturlandschaft, wie z.B. im Bereich des „Zwieselter Filz“ und um den Latschensee, einem Hochmoorgebiet an einer der schönsten Touren durch den Wald, der "Schachtentour". Das einmalige "Wildniscamp" beim Zwieselerwaldhaus mit einem Baumhaus, Wiesenhaus und Wasserhaus ist vor allem bei Jugend- und Schulgruppen beliebt.
Das Hans-Eisenmann-Haus im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau ist für Nationalparkbesucher eine weitere Anlaufstelle. Hier erhalten die Besucher des "Rachel-Lusen-Gebietes" fachkundige Auskünfte und werden individuell beraten, wie sie ihren Urlaub im Nationalpark Bayerischer Wald gestalten können. Tonbildschauen und Filme über die Natur vermitteln die Bedeutung und die Philosophie des Nationalparks. Der "Erlebnisraum für Kinder und Familien" lüftet auf eigene Art Geheimnisse der Natur. Wölfe, Luchse, Bären und viele andere Wildtiere des Bergwaldes kann man im Tierfreigelände ganz in der Nähe beobachten.