Zwieseler Fink

 

Er ist der älteste und renommierteste Volksmusik-Wanderpreis in Bayern: Der Zwieseler Fink, der am ersten Wochenende im November durchgeführt wird..

Paul Friedl, bekannt als der „Baumsteftenlenz“ hatte die Idee zu dieser Auszeichnung für die bayerischen Volkssänger und –musikanten. 1939 übernahm die Stadt Zwiesel Friedls Idee und stiftete „... für eine jährlich und jeweils in Zwiesel abzuhaltende Veranstaltung zur Förderung der Heimatkultur und des bodenständigen Volkstums einen Wanderpreis als erste Auszeichnung für die besten Ergebnisse dieser Veranstaltung“ – so der Wortlaut der damaligen Stiftungsurkunde. „Der Wanderpreis besteht aus einem in Gold und Silber gefertigten und auf einer Glaskugel sitzenden Finken“ ist weiter zu lesen. Die zeitlose Finkentrophäe hat der renommierte Münchner Goldschmied Carl Weißhaupt nach einen Entwurf von Otto Fronholzer, Fachlehrer an der Glasfachschule gefertigt.

Sängerinnen Zwieseler Fink Wanderpreis Zwieseler Fink Jugend musiziert 

Um den Grundgedanken dieser Traditionsveranstaltung zu bewahren und den Fortbestand durch Erneuerungen und Anpassungen an die heutige Zeit zu sichern wurde im Jahre 2004 der Austragungsmodus vom reinen musikalischen Wettkampf in ein zwangloses Sänger- und Musikantentreffen umgestaltet. Der neue Weg des Zwieseler Fink soll das gemeinsame und ungezwungene Singen und Musizieren fördern.
Um auch den Nachwuchs besonders zu fördern wird neben dem Erwachsenenpreis auch der „Jugendfink“ vergeben. Verantwortlich für die Durchführung der Veranstaltung ist der Arbeitskreis „Zwieseler Fink“. Er besteht aus Mitgliedern des Heimatvereins Zwiesel und einem Beauftragten der Stadt Zwiesel. Als beratende Mitglieder stehen dem Arbeitskreis Musiklehrer, erfahrene Sänger und Musikanten, sowie Volksmusikpfleger zur Seite.

Zwieseler Fink 2012: 3. und 4. November